Was ist Glück? – Eine Spurensuche
Nach einem Jahr Pause wurde das Angebot einer Erwachsenenbildungsreihe im zu Ende gehenden Winter neu realisiert. Fünf Vortragsabende haben das Thema Glück von verschiedenen Perspektiven her beleuchtet. Die zum Teil sehr verschiedenen Standpunkte haben das Publikum veranlasst, sich seine eigene Meinung zu bilden und sich mit seinen eigenen Vorstellungen auseinander zu setzen.
Als Vorbereitungsteam haben wir eine äusserst kurze Zusammenfassung über jeden einzelnen Abend gemacht, die wir den Leserinnen und Lesern nicht vorenthalten möchten:
Glück aus biblischer Sicht - Prof. Dr. theol. Ralph KunzMenschen sind fähig, Beziehungen zu haben. Das macht glücklich und lebendig. Darum: Selig sind die Trauernden, denn sie sind Menschen, die lieben können.
Lebensfreude und Sinn in der Esoterik - Bernhard SchaerGlücklich sind die Menschen, die ihr Potential erkennen und entfalten.
Machen Religionen glücklich? - Prof. Dr. theol. Georg SchmidReligionen haben das Potential der Bewusstseinsveränderung. Auf der Suche nach Glück bieten die Religionen einen Erlösungsweg an. Wo Glaube und Religion in Zwänge führt, ist Vorsicht geboten.
Eine medizinisch-psychologische Perspektive - Prof. Dr. med. Stefan BüchiWeil Krankheiten und Leiden nicht eliminiert werden können, sondern Teil der Lebensrealität sind, besteht die Herausforderung darin, sich so damit auseinanderzusetzen, dass sie uns positiv verändern.
Psychologische und atheistische Erkenntnisse und Denkanstösse - Prof. Dr. Jürg FrickGlückliche und zufriedene Menschen sind nicht nur gesünder, sondern haben auch in sozialer Hinsicht positive Auswirkungen. Alle Ideologien, die die Grundbedürfnisse des Menschen abwerten, müssen vermieden werden.
Die Erwachsenenbildungsreihe im Winter 2011/2011 ist in Vorbereitung und steht unter dem Thema «Vom Werden und Vergehen».
Im Namen des Vorbereitungsteams:
Pfr. Daniel Schaltegger