Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Wetzikon

Aktuelles

In eigener Sache



Zämestaa, zämegaa

Während der zweitätigen Retraite der Kirchenpflege, Pfarrschaft und den Mitarbeitenden wurden gemeinsam die nächsten Meilensteine erarbeitet.
Im Ländli am Ägerisee stand der Himmel offen. Das herrliche Panorama raubte zwar fast den Atem aber nicht die Motivation, gemeinsam an einer lebendigen Kirchgemeinde zu arbeiten.
In intensiven Gruppenarbeiten wurden wichtige Meilensteine für ein gut funktionierendes Miteinander von Behörde, Pfarrschaft und Mitarbeitenden gesetzt. Das gemeinsame Erarbeiten der nächsten Ziele hat das gegenseitige Vertrauen und Verständnis gestärkt, doch es liegen noch viele Aufgaben vor uns, die wir mit Zuversicht und im Vertrauen auf unseren auferstandenen Herrn anpacken wollen. Das gemeinsame Abendmahl am Schluss war ein eindrückliches Zeichen von geschenkter Einheit, Ausrüstung und Kraft, die Leben schafft.
Matthias Blum, Pfr.


Amtseinsetzung Pfrn. Maria-Ines Salazar


Frauenpower in der Kirche Wetzikon

Die reformierte Kirchgemeinde Wetzikon hat endlich eine festgewählte Pfarrerin. Maria-Ines Salazar Gaam ist aus Chile und erfrischt die Gemeinde mit ihrem südamerikanischen Blut.
Mit ihrer offenen und fröhlichen Art wirkt sie wie ein warmer Sonnenschein. Sie ist dazu prädestiniert, Brücken zwischen den Geschlechtern und Kulturen zu bauen.
Das Pfarrteam ist jetzt wieder komplett und ergänzt sich in seiner bunten Vielfalt.
Die Gemeinde blickt in eine hoffnungsvolle Zukunft.

Maria-Ines Salazar wurde feierlich von Dekan Pfarrer Matthias Walder eingesetzt. Dieser betonte, dass unser Engagement im Hören auf Jesus verwurzelt sein soll. Dabei nahm er Bezug auf die Geschichte von Martha, die ihre Schwester Maria aufforderte, ihr praktisch zu helfen. Jesus nahm Maria in Schutz und ermutigte Maria, ihm weiter zuzuhören, anstatt sich im Aktivismus zu verlieren.

Mit südamerikanischer Musik und bunten Beiträgen wurde die neue Pfarrerin herzlich willkommen geheissen. Die Präsidentin übergab ihr eine farbenfrohe Gemüse- und Früchteauswahl mit besten Wünschen. Die Mitarbeitenden und Personen aus der Kirchenpflege begrüssten Maria-Ines Salazar mit verschiedenartigen Blumen und Segenszusprüchen. Der Stadtpräsident überbrachte Grüsse und Wünsche für eine gute Zusammenarbeit von der politischen Gemeinde.

Neues entfaltet sich und wächst auf. Maria-Ines Salazar verglich die Gemeinde in ihrer Predigt mit einem farbenfrohen Garten, den Gott hegt und pflegt und beschützt. Jede Person ist in Gottes Garten wie eine erlesene Blume, ein Wunderwerk der Schöpfung. Die Gemeinde ist ein lebendiger Ort, wo Menschen zusammenkommen und sich engagieren. Ihr Anliegen ist, dass die Vielfalt der verschiedenen Menschen zum Zug kommt und dass die Eigenart von jedem einzelnen gefördert wird. Gott freut sich über den vielfältigen bunten Garten. Dabei betonte die neue Pfarrerin, dass wir allen Grund zur Hoffnung haben, da das Wort von Gott nicht vergeht, sondern bleibt.

Renate Blum